Schreibprozess

Ich kann mich nicht wehren!

3 Min. Lesezeit
Ich kann mich nicht wehren!

Es passiert. Schon wieder. Nur in einer anderen Farbe.

Hallo zusammen,

hab ich euch nicht kürzlich davon berichtet, dass ich zwar wieder schreibe, jedoch gehemmt und mit angezogener Handbremse, in kleinen Zeitfenstern und ohne Stress?

Papperlapapp! Alles Lüge. Absolute Fake News!

Mich hat's erwischt. Ich habe angefangen und bin nur kurz, wirklich ganz, ganz kurz einmal abgetaucht in eine neue Welt. Sie ist lila. Sie ist vollkommen anders. Sie ist ungewohnt und ich fühle mich noch gar nicht so wohl darin. Und doch bin ich drin.
Sofort fängt mein Kopf an zu arbeiten. Ich entwickle Ideen und die ersten Geschichten. Ich kann mich nicht dagegen wehren. Es passiert einfach.

Und obwohl ich mich langsam herantasten muss, an Violetta und ihre Geschichte, finde ich gerade das super spannend. Denn das lila Mädchen ist so, so anders als Blu. Sie erzählt natürlich auch ein ganz anderes Abenteuer. Es geht um Kunst, Violettas Familie und ihre Persönlichkeit. Violetta ist viel unsicherer als Blu, weiß es aber hinter ihrer coolen Fassade gut zu verstecken. Sie ist sturer und eigensinniger. Sie verhält sich ganz anders in Situationen und löst Probleme auf ihre eigene Art und Weise.

Im ersten Band lernt man Violetta oberflächlich kennen, im zweiten aber geht es in die Tiefe. Die Unterschiede zwischen den Mädchen herauszuarbeiten wird eine wahnsinnige Herausforderung, die aber jetzt schon großen Spaß macht.

Vor langer Zeit habe ich Violetta skizziert, sowohl optisch als auch charakterlich. Ich dachte, ich hätte ein gutes Bild von ihr gezeichnet und wüsste ungefähr, wie ich mich in sie hineinversetzen kann.
In meiner Geschichte aber lerne ich sie gerade erst kennen und frage mich immer wieder:
Wie würde Violetta sich verhalten? Wie hätte Blu sich verhalten? Und da werden die unterschiedlichen Charaktere deutlich. Ich schreibe noch oft ganz entgegen meinem ersten Impuls, weil ich manchmal tatsächlich noch mit dem blauen Mädchen verwachsen bin, welches mich jetzt über eineinhalb Jahre begleitet hat. Das ist so verrückt.

Langsam, ganz langsam fange ich an zu verstehen, wie Violetta tickt. Und ich kann euch jetzt schon sagen, wir werden häufger nicht einer Meinung sein.

Ich freu mich drauf. Also weg mit den Hemmungen und den Zweifeln. Ich schreibe weiter. Die Geschichte kann ich mir einfach nicht entgehen lassen.

Eure Kristina

 

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