Persönliches

Wo sehe ich mich in zwei Jahren?

3 Min. Lesezeit
Wo sehe ich mich in zwei Jahren?

Oder: Was sind meine Ziele, Träume und Wünsche?

Hallo ihr Lieben,

manchmal darf man ein bisschen träumen, oder? Ich finde, das ist erlaubt.

Hin und wieder sehe ich meinen Namen auf einem bunten Buchcover, ich stelle mir Gespräche mit Lektor:innen oder Illustrator:innen vor, schlendere an einer Buchhandlung vorbei und entdecke mein Buch im Schaufenster. Ich sehe mich mit einer Tasse Kaffee am Schreibtisch sitzen und an neuen Geschichten arbeiten. Ich lese in Grundschulen oder Bibliotheken vor, reise zu einer trubeligen Buchmesse oder zu einem wichtigen Termin mit einem Verlag.
Ich halte das erste Mal mein eigenes Buch in meinen Händen.
Das Gefühl muss einfach unglaublich sein.

Ich weiß, das alles entspringt vielleicht ein wenig zu sehr meiner Fantasie. Und nur davon zu träumen bringt mich natürlich nicht weiter. Der Weg ist wirklich weit und mit sehr, sehr viel Arbeit verbunden. Aber wenn ich ein klares Ziel festlegen müsste, dann wäre es wohl das:
Ich möchte es in meinen Händen halten. Mein eigenes Buch.
Und ich will es perfekt machen, mit der professionellen Unterstützung einer Agentur oder eines Verlags. Ich wünsche mir Menschen an meiner Seite, die zu mir und meinem Projekt passen, es fühlen und mit mir gemeinsam voranbringen.
Es geht nicht um: Hauptsache irgendwo veröffentlichen und eine größtmögliche Marge erzielen.
Mir geht es um: Die bestmöglichste Version meiner Geschichte mit faszinierenden Illustrationen und einem wunderschönen Cover.
Ich bin bereit dafür.
Ich bin bereit, so viel zu leisten, wie es nötig ist, damit mein Buch seinen Weg findet.

Ich wünsche es mir bei jeder Sternschnuppe, die vom Himmel fällt, bei jeder Wimper, die ich von meiner Fingerkuppe puste und zu meinem Geburtstag, der nächste Woche ansteht und bei dem es vierzig (!!!) Kerzen auszublasen gilt:
Ich wünsche mir, dass meine Arbeit als Autorin, meine Geschichten und Bücher gelesen werden und ich einen guten Grund habe, immer weiterzuschreiben. Ich wünsche mir neue, bunte Abenteuer, die ich aus meinem Kopf zu Papier bringen kann und die von neugierigen Mädchen abends vor dem Schlafen verschlungen werden. Ich wünsche mir, dass mir der Start für meine Bücherreihe so gelingt, dass mir irgendwann, wenn ich am Bett meiner Töchter sitze und auf das Bücherregal schaue, ein Regenbogen an Geschichten entgegenstrahlt, die ich selbst geschrieben habe. Ich möchte genau das meinen Töchtern hinterlassen. 

Meine schönen Träume, meine Herzenswünsche und mein erklärtes Ziel tragen mich weiter. Manchmal muss ich mich daran erinnern. Manchmal bin ich frustriert. Ich hadere, ob ich weitermachen soll. Ich frage mich: Was, wenn es nicht klappt? Wenn ich niemals ankomme. Und dann weiß ich nicht mehr genau, wofür ich das eigentlich mache.
Dabei ist die Antwort einfach: Nur für mich. Für meine Träume, Wünsche und Ziele.

Und dennoch: Ich freue mich über jeden von euch, der mich ein Stück begleitet. Jedes Feedback. Jede noch so kleine Nachricht. Danke dafür an dieser Stelle.
Ihr habt keine Vorstellung, wie wertvoll das für mich ist und was es mir bedeutet.


Eure Kristina

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