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Komplementäre Farben der Freundschaft

3 Min. Lesezeit
Komplementäre Farben der Freundschaft

Kleiner Ausflug in der Farblehre und warum die beste Freundin wichtig ist.

Hallo zusammen,

habt ihr Lust ein bisschen mehr von meiner Ursprungsidee zu erfahren? Ich glaube, was es mit den Namen und Farben und den Eigenschaften der Regenbogenmädchen so auf sich hat, ist klar. Oder?

Da ist als allererstes Blu, das blaue Mädchen, welches fest mit dem Element Wasser verbunden ist. Charakterlich ist sie die Freundin schlechthin, loyal, ruhig und ausgeglichen. Dann haben wir Violetta, das lilafarbene Mädchen. Violetta wirkt auf andere Menschen eher cool und beinahe etwas geheimnisvoll. Sie hat einen starken Bezug zu Kunst und Malerei.
Jella wiederum ist das gelbe Mädchen und strahlt so hell wie der Sonnenschein. Sie ist sehr emphatisch und ihr ist es wichtig, dass sich die Menschen in ihrer Umgebung wohlfühlen.
Das grüne Mädchen ist Midori. Sie hat einen ganz speziellen, nahezu androgynen Look und japanische Wurzeln. Sie ist klein, eher still und zurückhaltend und ein Genie, wenn es um Zahlen und Mathematik geht. Genau das Gegenteil ist Rubina, das temperamentvolle rote Mädchen. Wortgewandt und aufgrund ihrer Größe eine Erscheinung, die ihren Ehrgeiz und Disziplin beim Basketball zeigt. Und dann ist da noch Clementine, das Mädchen in Orange. Die kleine Tüftlerin hat die verrücktesten Ideen und ist oft ein wenig tollpatschig.

Es gibt noch so viele weitere kleine Details, die die Regenbogenmädchen sowohl optisch als auch charakterlich auszeichnen. Meine Beschreibung hier kratzt tatsächlich nur an der Oberfläche und ich hoffe, dass ich euch irgendwann die Mädels nochmal einzeln und gründlicher vorstellen kann.

Worauf ich in Bezug auf die Farben aber eigentlich heute hinauswill, sind die Farbpaare. Jedes der Mädchen steht nämlich noch einmal unabhängig von den Regenbogenfarben mit einem anderen Mädchen in einer intensiven Verbindung. Und zwar mit der jeweiligen Komplementärfarbe. Wer im Kunstunterricht in der Farblehre gut aufgepasst hat, weiß:
Werden Komplementärfarben nebeneinander platziert, steigern sie sich gegenseitig in ihrer Leuchtkraft und wirken lebendiger, intensiver und harmonisch.
Besonders stark miteinander verbunden sind also Jella und Violetta, Rubina und Midori sowie Clementine und Blu. Die Farbpaare finden in sich die berühmte „beste Freundin“. Eine Seelenverwandte.
Ich erinnere mich selbst an meine Kindheit und den Wert einer besten Freundin. Einen Menschen zu finden, bei dem man keine Worte braucht. Der immer zu einem steht. Mit dem man alle Geheimnisse teilt. Großes Vertrauen und Selbstvertrauen. Ein Mensch, der dich ein bisschen mehr leuchten lässt. Das ist definitiv eine Erfahrung, die mich als junges Mädchen geprägt hat. Erinnert ihr euch an einen solchen Freund oder eine solche Freundin? Was hat es mich euch gemacht? Habt ihr noch heute diesen einen Menschen an eurer Seite?

Diese Verbindung kann, finde ich, auch innerhalb einer Gruppe existieren. Gute Freunde sind wichtig, ein Sicherheitsnetz zu haben und Teil einer Gruppe zu sein.
Und trotzdem war es mir wichtig auch diese eine besondere Verbindung darzustellen. Weil ich jedem Menschen wünsche, einmal die Erfahrung gemacht zu haben, wie es ist einen allerbesten Freund zu finden.

Klingt alles etwas abstrakt. Aber in meinem Kopf ergibt das einen Sinn. In eurem auch?

 

Bunte Grüße

eure Kristina

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Kommentare (1)

J
JenJen

Diese Vorstellung, dass es Menschen gibt, die uns wie eine Komplementärfarbe ergänzen und dadurch noch mehr zum Leuchten bringen, ist einfach wunderschön. Gerade die Gedanken über diese eine besondere Freundin aus der Kindheit fühlen sich so wahr und nah an. Ich finde überhaupt nicht, dass das abstrakt klingt.

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