Meine großen Regenbogenmädchen
Oder für alle Freundinnen und tollen Frauen!
Hallöchen zusammen,
darf ich heute mal ein bisschen „off-topic“ unterwegs sein?
Total viel zu berichten gibt es nämlich leider gerade nicht, obgleich ich gerade am Schreibtisch sitze und mich final auf eine Bewerbung vorbereite. Ich befinde mich derzeit im nächsten Entwicklungsschritt und habe meine Dokumente alle überarbeitet, bevor ich einen neuen Versuch starte. Ich habe sorgfältig recherchiert und einen Verlag gefunden, zu dem ich, glaube ich, super passen könnte. Ich habe viel Arbeit in das neue Exposé gesteckt, in der Hoffnung, dass es professioneller, klarer, strukturierter und vor allem interessanter ist. Ich bin immer noch total happy damit und dennoch fühlt es sich ehrlicherweise trotzdem so an, als würde ich eine Bombe entschärfen und nicht die Bewerbung für mein Manuskript versenden. Ich werde es trotzdem in der kommenden Woche versuchen, also drückt einfach schon mal vorsorglich die Daumen.
Also zurück zum eigentlichen Thema, worüber ich heute schreiben möchte und was alle Frauen und Freundinnen betrifft. Ich schwebe nämlich noch im siebten Himmel, denn ich durfte das Wochenende mit zwei wundervollen, witzigen, warmherzigen, chaotischen und echten Menschen verbringen. Hinter mit liegen knapp 48 Stunden Lachen, bis der Bauch weh tut, Essen, bis der Bauch voll ist, das eine oder andere Glas Wein und Wandern im Sauerland, bis die Beine weh tun. Das alles kombiniert mit guten Gesprächen, schlechten Witzen, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, Plänen und Rückblicken, Emotionen und füreinander Dasein. Ein Kurzurlaub an der Seite von zwei Freundinnen, die nicht nur beruflich, sondern auch privat in meinem Leben eine große Rolle spielen und die mir unglaublich wichtig sind.
Und alle die denken, Urlaub ist eine Zeit, die man nur für den Partner oder die Familie reserviert, denen kann ich nur empfehlen: Verreist mit einer Freundin, oder gleich mehreren. Packt den Menschen ein, der euch guttut und verbringt Zeit miteinander abseits des Alltags. Es ist heilsam.
Es ist so unkompliziert. Und das, obwohl in meinem Fall drei völlig unterschiedliche Charaktere plötzlich mehrere Stunden auf engstem Raum miteinander verbringen, sodass man sich zurecht fragt: Kann das eigentlich gut gehen? Funktioniert das?
Ich sage Ja! Wenn die Werte und die Vorstellung von Freundschaft identisch sind, ist es egal, ob die eine Frühaufsteherin ist, die andere ihren Kaffee lieber mit Mandelmilch trinkt oder die dritte nur bei offenem Fenster schlafen kann. Es ist egal, weil Kompromisse, Akzeptanz, Zugewandtheit und Empathie das Fundament dieser Freundschaft sind. Es gilt sich nicht selbst die nächste zu sein, seine Bedürfnisse auch mal zurückzustecken - aber ganz ohne, dass es weh tut. Ich habe großes, großes Glück, dass ich die beiden schönen und einzigartigen Frauen meine Freundinnen nennen darf.
Diese Erfahrung durfte ich dieses Wochenende machen. Und, um das zu verdeutlichen, das ist in der Vergangenheit mit anderen Frauen ebenfalls schon so gewesen. Beflügelt aber von den letzten beiden wundervollen Tagen muss ich einfach eine Lobeshymne auf uns Frauen aussprechen. Ich weiß, warum mir die Vorstellung von Freundschaft in meinem Manuskript so leichtfiel. Ihr alle, und die meisten von euch wissen hoffentlich, wer gemeint ist, seid meine großen Regenbogenmädchen. Ihr alle, so unterschiedlich ihr auch seid, bringt mich zum Strahlen und ich hoffe, es ist anders herum genauso! Ich habe so viele Farben um mich herum, ich könnte eine ganze Regenbogenfabrik eröffnen. Und das ist so, so, so schön.
Danke, dass es euch gibt! Danke fürs Dasein und fürs Bleiben. Danke für die vielen bunten Momente in meinem Leben. Jetzt muss ich gleich heulen. Ich mach Schluss für heute.
Ganz, ganz, ganz glückliche Grüße
Eure Kristina