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Urlaubsmodus aus, Alltag an. Echt jetzt?
Hallöchen ihr Lieben,
ich bin zurück!
Naja, so halb.
Körperlich anwesend trifft es eher. Licht ist an, aber (noch) keiner zuhause. Mein Kopf hat den Sprung von Urlaub zu Alltag nicht so richtig geschafft.
Fällt euch das auch so schwer? Liegt es etwa am, äh, Alter??? Ich habe das Gefühl, mit jedem Mal ist der Aufprall härter. Raus aus der Bubble, in der Zeit und Termine keine Rolle spielen und rein in den Familienalltag, wo plötzlich alle wieder was wollen: Einkaufen? Spielverabredungen? Waschen? Hobbies? ARBEITEN???
Nee Leute, irgendwie bin ich noch nicht so weit.
Nur leider ist zumindest eines nicht verhandelbar: Ich bin wieder am Schreibtisch, zurück im Job (Nicht nur für meine Kinder ein Schock!). Das sollen zwei Wochen Urlaub gewesen sehen? Unmöglich.
Hach, der Urlaub war toll. Ganz viel Familienzeit, ganz viele neue Erlebnisse und Eindrücke und ganz viel Erholung. Und Eis, ganz, ganz viel Eis. Wir sind dieses Jahr gefühlt noch weiter abgetaucht. Noch tiefer in eine ganz andere Welt. Das ist schon wirklich krass, wie weit man das Gewohnte hinter sich lassen kann, besonders als Familie. Der Abschied vom Urlaub fiel allen schwer, den kleinen Mädchen und dem großen (mir) auch.
Aber es nützt ja nichts. Da hilft kein Jammern und erst recht kein Verstecken.
Mein Notebook starrt mich nämlich schon seit zwei Tagen vorwurfsvoll an. Ich habe die leichte Staubschicht der vergangenen zwei Wochen weggepustet, es aber bis heute noch nicht einmal aufgeklappt, geschweige denn eingeschaltet. Mein Manuskript, welches im Büro direkt neben meinem Schreibtisch liegt, flattert bereits nervös mit seinen Seiten. Der Korrekturstift daneben rollt erwartungsvoll von rechts nach links. Wenn ich an meinem Whiteboard vorbeigehe, meine ich das aufdringliche Räuspern meiner To-Do-Liste zu hören. Ein kleines Zeitfenster öffnet weit und einladend seine Läden und bittet mich ausdrücklich herein. Allein mein neues Buch, eine Sommerlektüre aus dem Urlaub, hält dagegen und rät mir zu einem gemütlichen Plätzchen auf der Sonnenliege und einem Eiskaffee.
Wie ihr seht, hat das Notebook gewonnen! Und das Zeitfenster auch. Das schließt sich allerdings gerade wieder gnädig, um Platz für das Nachmittagsprogramm mit den Kindern zu machen. Ich bin jedoch froh, die Gemüter fürs Erste beruhigt und den Standby-Modus zwischenzeitlich verlassen zu haben.
Notiz an mich selbst: War doch gar nicht so schwer!
Jetzt verabschiede ich mich aber wieder. Ich wünsche euch weiterhin noch wundervolle Sommertage. Genießt die Zeit! Ich freue mich wie immer über eure Herzen, Kommentare und euren Support bei Insta.
Ciao Kakao
eure Kristina